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Der alte Weihnachtsmann

Wer rammelt so spaet noch durch Straeucher und Tann
Ich mag es nicht glauben, der Weihnachtsmann.
Sein Mantel ist rot und sein Bart ist verschneit,
und fuer einen Schwaetz hat er wohl eh keine Zeit.

Die Haende sind voll mit Tueten von Aldi und Netto
und bestimmt hat der Alte auch andre Marken im petto.
Jetzt wird mirs auch klar und ich wundre mich nich,
das ich jedes Jahr von Aldi ne n Schlafanzug krich.

Er schleppt sich kraftlos dahin durch Fichten und Tann
und es ist nicht mehr aus der Kindheit der Weihnachtsmann.
Denn der kam mit einem Schlitten und Rentier davor,
darauf ein Sack voll Spielzeug und darueber sang ein Engelchor.

Der Weihnachtsmann aus der Kindheit war ein lustiger Mann,
doch der hier ist traurig man sieht es ihm ohne Frage auch an.
Er schleppt keinen Sack mehr mit kleinen Geschenken,
nein, er haelt Plastetueten in seinen knochigen Haenden.

He Alter, so sag ich ganz still vor mich hin
was ist nur aus Dir geworden, was ist des Weihnachtsfest Sinn?
Da dreht er sich herum, macht einen Schritt auf mich zu und ich werde stumm.
Dann spricht er zu mir der knorrige alte traurige Weihnachtsmann,
und es faellt ihm wohl schwer, man sieht es ihm deutlich wohl an.

Das Fest der Liebe ist es schon lange nicht mehr,
alle wollen nur Fressen und der Geschenke noch mehr.
Nur die teuersten Geschenke muessen es immer sein,
aber fuer andere kauf ich auch bei Aldi und Lidel ein.

Die Menschen wurden undankbar, geldgeil und gierig
Und sagt ueberhaupt wer Danke dann klingt das eh schmierig.
Dabei gibt es anderswo viel Elend,?Kummer und Leid
doch daran zu denken hat heut wohl keiner mehr Zeit.

Auch der Sinn des Christfest von einst ging verloren,
damals wurde laut Bibel doch der Heiland geboren.
Doch besinnliche Weihnacht das kannst Du heute vergessen,
erste Geschenke aufreisen dann kraeftig Saufen und Fressen.

Welch Kind kennt heut noch ein Lied oder spricht ein Gedicht,
nach dem Inhalt der Weihnachtsgeschichte frag ich lieber nicht.
Das Fest wie es einst war gedacht hhabt ihr zum Konsumrauschfest laengst gemacht.
Ich schleppe mich heut ab mit den teuersten Geschenken,
aber an den Ursprung der Weihnacht tut heut keiner mehr denken.

Und als er leise und bedaechtig seine Worte zum Ende bringt,
sehe ich wie ihm ein Traenenmeer ueber die Wangen zu Boden rinnt.
Machs besser mein Freund so ruft er von ferne mir noch zu,
dann verschwindet er mit dem Schlitten zwischen den Baeumen im nu.

Noch lange steh ich so zwischen Fichten und Tann,
dann nehme ich all meine Gedanken ganz fest zusamm;
ich gehe nach Hause und fuer mich steht ganz sicher fest,
ich feiere dieses Jahr das alte besinnliche Weihnachtsfest.

Wir werden zusammen sitzen unterm Weihnachtsbaum
und ich erzaehle meinen Kindern von einem Traum.
Von einem Traum eines alternden Mann,
d
den dennoch jeder der will auch erfuellen kann.

Wir werden der Geschichte der Weihnacht gedenken,
und uns nicht mit sinnlosen Werten beschenken,
dabei singen wir die alten Lieder im Kerzenschein
und vielleicht kehrt der alte Weihnachtsmann dann bei uns ein.

Ich wuensche es mir und Euch allen da draussen von Herzen
eine frohe und gesunde Weihnacht ohne Aerger und Schmerzen.
Ohne viel Stress mit viel mehr ruhiger und besinnlicher Zeit,
die Ohren macht auf und Euere Herzen macht weit.

Ich hoffe es wird ein Fest der Liebe und Freude
denn dann, und das weis ich schon heute
gibt es irgendwo zwischen Straeuchern und Tann
einen alten aber sehr gluecklichen Weihnachtsmann.